
UPDATE:
Wie es bei den Dreharbeiten in Erfurt ausgesehen hat, könnt Ihr hier in einem Video ansehen. Der Moloko-Wagen steht bei uns auch rum ![]()
Viel Spaß!
Bauernfeind wird weltberühmt!
Ja glaubt mir. Ich war selbst sehr erstaunt, als ich heute davon hörte. Ich machte mich aber nach Feierabend sofort auf zum Neptunweg um die Situation vor Ort zu prüfen.
Und es ist wahr – In Bauernfeind wird ein Film gedreht!
Aber nicht irgendein Amateurfilm. Nein. Ein internationaler Kassenschlager…
Verantwortlich für die Verfilmung des Erfolgsromans von Jan Costin Wagner, zeigt sich die cine plus Filmproduktion GmbH mit Nachwuchsregisseur Baran Bo Odar.
Als Schauspieler finden sich deutsche Größen wie Katrin Saß („Goodbye Lenin“), Wotan Wilke Möhring („Operation Walküre“) und Sebastian Blomberg („Der Baader Meinhof Komplex“) am Neptunweg bzw. Saturnweg ein.
Nach kurzer Rücksprache mit meiner Oma fand ich sogar heraus, dass unser erwürdiger “Batze”, den das Filmteam unwissenderweise mit “Spielplatz” bezeichnet, ein weiterer Drehort sein wird.
Kurz zur Geschichte des Films:
Für die Eltern der 13-jährigen Sinikka beginnt indes das verzweifelte Warten. Ihre Tochter verschwindet im Sommer 2009 an der selben Stelle, an der bereits vor Jahren Pia umgebracht wurde. «Das Schweigen» erzählt von Schuld und Sühne, von den moralischen Abgründen inmitten der Kleinstadtidylle. In weiteren Rollen sind Sebastian Blomberg als Kriminalkommissar David Jahn und Wotan Wilke Möhring als Architekt Timo Friedrich zu sehen. (Quelle NN)
Spannend! Aber was qualifiziert unser verschlafenes Vorörtchen mit 70er Jahre Architektur für diesen Film? Angeblich soll der Film u.A. in den 80er Jahren spielen, weswegen auch händeringend Komparsen mit 80er Jahre Frisur gesucht werden (Hat die Filmfirma keine Maske?)
Deswegen könnte ich mir vorstellen, dass die Filmcrew nur geblufft hat:
- Die 80er Jahre?
- 80er Jahre Frisuren?
- Der Batze (ehemals Staubi) als Drehort?
- Das Haus meiner Oma als Drehort?
Da vermute ich doch mal schwer, dass sie eher MEIN LEBEN verfilmen wollen. Ich verbrachte fast ein Drittel meines bisherigen Lebens am zukünftigen Set. Fußballspielend.
Ich gehe also davon aus, dass die Geschichte des Films eher folgendermaßen aussehen wird:
Für die Eltern des 13-jährigen Geibi beginnt indes das verzweifelte warten. Der 1.FCN fragte vor kurzer Zeit an, ob der kleine Überfußballer nicht doch endlich den Vertrag beim ESV Nürnberg beendet, und zum besten Club Nürnbergs wechselt.
Mehrere Anfragen in den letzten Jahren wurden vom Nachwuchstalent, das mehrmals in der Bayernauswahl spielte, abgelehnt. Begründung war, dass seine Freunde Beni und Jojo nicht zum Club wollten – Da wird er auch nicht wechseln.
Wie kann sich ein Mensch seine Zukunft so verbauen?
Werden die Eltern den kleinen Geibi überzeugen?
Oder wird die Geschichte eine ganz andere Wendung nehmen?
Spannend!!!
Näheres, und die Auflösung, erfahren wir dann vorraussichtlich im Februar 2010 in den deutschen Kinos.
Also liebe Freunde – Oft zieht das Leben, alle Unwetter und jeglicher Schaden an Bauernfeind vorbei. Diesmal spielt es mitten im Herzen unseres geliebten Dorfes in der Stadt. Vielleicht schaut ihr ja dort auch mal vorbei und wir sehen uns!
Toi Toi Toi…Oder wie sagt man beim Film? Klappe – Action!




Hi Geibi,
ich wußte gar nicht, dass Du so ein Talent zum Schreiben hast. Misch Dich doch einfach unter das Filmteam, vielleicht wirst Du noch entdeckt und Deine Storry wird doch noch verfilmt. Der Jojo wäre ja greifbar um die Geschichte zu untermauern. Na ja, war nur so ein Gedanke. Aber trotzdem, mach Dich mal kundig, was da so läuft und vergiß den Foto nicht. Bis bald. Bussi, Bussi
wow der Film hat was – auf jeden Fall werde ich mir diesen anschauen, vorallem weil ich in Bauernfeind gross wurde und es eine sehr liebenswerte Siedlung ist. Und endlich ist dort mal was passiert. Suuupi
Ja ich freu mich auch schon drauf, wenn der Film mal in den Kinos anläuft.
Schade finde ich, dass die Genossenschaft den Dreh direkt bei mir vor der Haustür nicht zugelassen hat. Da hätte ich dann bestimmt ein bisschen was gesehen.
So blieb das Einzige ein paar alte Autos, einen halbnackten Mann in einem Wohnwagen (vielleicht war es ein Star?) und eine Bushaltestelle, die extra hingebaut wurde.
Ziemlich ernüchternd, hoffte ich doch nah am Dreh sein zu können und mal zu sehen, wie die Profis so arbeiten.